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Rang 9 für Österreich bei der Weltmeisterschaft der Pony-Fahrer

Merci beaucoup France! Chapeau Pau! Ein spannendes Finale, war der krönende Abschluss eines tollen Fahrsport Championats der Ponys 2013 in Südfrankreich.


Ein spannendes Finale, war der krönende Abschluss eines tollen Fahrsport Championats der Ponys 2013 in Südfrankreich. Die Pony WM in Pau in Frankreich, war nicht nur aus sportlicher Sicht hochqualitativ – auch organisatorisch hat diese WM viel Lob bekommen.

 

Toller Fahrsport vor Ort - und erstklassige Informationen hinaus in die ganze Welt. Ein perfekt funktionierender Livestream,  wo es vom ersten Gespann im Dressurviereck,  bis zur Ehrung der Weltmeister; alle „Zuhausegebliebenen“ ermöglicht wurde, die WM hautnah mit tollen Livebildern, mitzuerleben. Das war wohl eine der besten Werbungen für den – Pony-Fahrsport!

 

Rang 3 im Marathon für WM-Debütantin Pürstinger

Er neue Weltmeister der Einspänner Ponyfahrer kommt aus Ungarn – Martin Hölle mit dem überragenden Belgisch gezogenen Pony „Apache de Lalicorine”. Die Europameister der Junioren 2012, brachten konstante Topleistung in allen 3 Teilbewerben, und der  17jährige “geheime Favorit” fuhr souverän zum Goldtitel. Auf Platz 2 und Vizeweltmeisterin wurde die Britin Rosanna Walters-Symons vor  Els Broekman aus den Niederlanden. Der Einspännerbewerb war aus Österreichischer Sicht die erfreulichste Anspannungswertung. Die WM-Debütantinnen Bianca Pürstinger und Simone Holzinger, aus Oberösterreich, brachten sehr gute Leistungen, und besonders die Fahrten im Gelände zeigen viel Potential für die Zukunft. Mit modernen Sportponys im Gespann, lässt sich da sicherlich noch an der Dressur und den Hindernisfahr-Leistungen feilen. Bianca Pürstinger erreichte – mit ihrem sensationellen 3. Rang im WM-Marathon - gesamt Rang 15, Simone Holzinger wurde 21.


Der Weltmeister der Zweispännern kommt aus den Niederlanden und hat schon mit seiner tollen Dressur sich den Weg zur Goldmedaille geebnet – Ewoud Boom. Die Silbermedaille wurde den 17jährigen Deutschen Marco Freund um den Hals gelegt - die Bronzemedaille erhielt  Anna Grayston aus Großbritannien.

Die rot-weiss-roten Farben bei den Zweispännern vertraten Alexander Bösch (Vlbg), der Rang 14 in der Finalwertung erreichte – der Oberösterreicher Rupert Ganhör wurde bei seiner 6. Weltmeisterschaft 17.

Der „alte“ Vierspänner-Weltmeister siegte in der Dressur…gewann den Marathon und das Hindernisfahren!

Bram Chardon – der Sohn des Niederländischen Multi-Champs IJsbrand Chardon – ist mit seinen Welsh-Schimmel-Vierspänner unschlagbar. Sehr elegant in der Dressur – „fliegend-schnell“ im Gelände und rasant zwischen den Kegeln – mit 17Jahren – seit Jahren Weltspitze!

Platz 2 für das Fahrsportland Ungarn - József Dobrovitz jun – der nach der FEI Medaille bei den Europameisterschaften der Vierspänner Pferde, weitere 2  FEI  Edelmetallstücke in diesem Jahr überreicht bekam. Platz 3 für Deutschland – Tobias Bücker.

Österreich war bei den Vierspännern – aufgrund des Verletzungsausfalles eines Ponys von Stefan Bösch – nur durch einen Fahrer vertreten. Peter Schenk wurde 15.

Die WM-Mannschaftswertung der Nationen, wurde bei dieser Pony-Weltmeisterschaft erstmalig mit dem besten kombinierten Ergebnis pro Anspannungsart berechnet. Der Mannschafts-Weltmeistertitel in Niederlande vor Deutschland und Ungarn. Das Team Österreich erreichte den 9. Rang.


Text: Jacqueline Zimmermann | hippoevent.at


Einspänner
1. Martin Holle - HUN
2. Rossana Walters-Symons - GBR
3. Els Broekman - NED

Zweispänner
1. Ewoud Boom - NED
2. Marco Freund - GER
3. Anna Grayston - GBR    
 

Vierspänner
1. Bram Chardon - NED
2. Jozsef Dobrovitz jun. - HUN
3. Tobias Bücker - GER

Nationenwertung der Weltmeisterschaft
1.Niederlande 332,3
2.Deutschland 365,9
3.Ungarn 388,3
9.Österreich 508,7

Alle Ergebnisse, viele Fotos und Videos zum nachsehen, sind im Internet auf hippoevent.at zu finden.