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FEI Europameisterschaft Reining 2013: Bronze für Österreich!

Deutschland wird zum vierten Mal Mannschafts-Europameister! Italien holt Silber, ganz knapp gefolgt von Österreich. Höchster Wettkampfscore für Rudi Kronsteiner! Das Einzelfinale folgt am Sonntag.


Deutschland wird zum vierten Mal Mannschafts-Europameister! Italien holt Silber, ganz knapp gefolgt von Österreich. Höchster Wettkampfscore für Rudi Kronsteiner! Das Einzelfinale folgt am Sonntag.

Nach einem unglaublich spannenden Mannschaftswettkampf gelang es den deutschen Reinern, zum vierten Mal Gold zu holen. Mit 659 Punkten setzte sich das Team bestehend aus Sylvia Rzepka, Grischa Ludwig, Alexander Ripper und Volker Schmitt an die Spitze. Silber ging an die Mannschaft aus Italien bestehend aus Giuseppe Prevosti, Mirko Piazzi, Pierluigi Fabbri und Massimiano Ruggeri, die es zusammen auf 655,5 Punkte brachte. Mit nur einem halben Punkt Abstand folgte Österreich auf Platz 3 und erzielte damit wie schon 2011 die Bronzemedaille. Die österreichische Mannschaft setzte sich zusammen aus Rudi Kronsteiner, Tina Künstner-Mantl und Martin Mühlstätter. Rudi Kronsteiner erzielte dabei zudem mit Whizoom den höchsten Score des Mannschaftswettkampfes: 223.

 „Ich bin sehr erleichtert und glücklich“, strahlte Nico Hörmann, Chef d’Equipe der deutschen Mannschaft bei der Siegerehrung. „Es war nicht einfach, aber dieser Wettkampf hat den Geist dieser Mannschaft deutlich gezeigt.“ Auch Bundestrainer Kay Wienrich freute sich sehr über den Sieg: „Unsere Taktik ist zu 100 Prozent aufgegangen. Ich freue mich ungeheuer über den Erfolg, er war etwas, das alle gemeinsam erreicht haben.“ Die italienische Mannschaft, die bereits zwei Mal Gold geholt und auch diesmal wieder hervorragende Ritte gezeigt hatte, wirkte zwar etwas enttäuscht, doch Trainer Filipo Masi nahm es gelassen: „So ist das eben bei einem Wettkampf – mal hat man mehr, mal weniger Glück. Unsere Reiter haben ihr Bestes gegeben, und ich bin sehr stolz auf sie!“    

Große Freude bei Team Austria, Dautzenberg: "Jeder hat alles gegeben!"

Stolz auf sein Team war auch der österreichische Chef d’Equipe Gerold Dautzenberg, schließlich war sein Team haarscharf an Silber vorbeigeschrammt – und das bei nur drei Reitern. „Wir hatten kein Streichergebnis und konnte daher auch nicht taktieren“, so Dautzenberg. „Aber unsere drei Reiter haben jeder alles für die Mannschaft gegeben. Rudi hat als erster Starter natürlich sehr dazu beigetragen mit dem Highscore, dass wir es gelassen angehen konnten. Es hat einfach funktioniert."

Auf Platz 4 folgte mit 652 Punkten die belgische Mannschaft vor Frankreich (646,5), Großbritannien (636), Finnland (627), Niederlande (624,5) und der Schweiz (604,5).

Text: Ramona Billing

Alle Ergebnisse *[linknew:http://www.1.americana.eu/index.php/de/presse-/turnierergebnisse/ergebnisse-2013.html hier]
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