Rot-weiß-rote Equipe springt ins Finale

Nach dem erfolgreichen Abschneiden des österreichischen Springteams in Gorla Minore (ITA) vor ein paar Wochen und dem damit verbundenen Aufstieg ins Halbfinale, konnte die heimische Springelite beim CSIO3*-Turnier in Budapest (HUN) über 1,45 m nachlegen. Das rot-weiß-rote Team, das von Roland Fischer betreut wurde, sicherte sich beim LONGINES EFF Nations Cup nach einer starken Vorstellung Platz vier, der das Ticket für das Finale in Warschau in zwei Wochen bedeutet.


Alle vier österreichischen ReiterInnen lieferten im entscheidenden Team-Bewerb eine mehr als solide Leistung ab und verfehlten die Top 3 nur um Haaresbreite. Katharina Rhomberg mit Cuma (0/4), Alessandra Reich mit Loyd (0/0), Christoph Obernauer mit Kleons Cocario (4/(8)) und Max Kühner mit EIC Cooley Jump the Q ((4)/4) – wird in Hinblick auf die Olympischen Spiele 2024 aufgebaut – platzierten sich hinter den Teams aus Deutschland (0), Italien (4) und Schweiz (8) auf dem ausgezeichneten vierten Platz.

Nachwuchstalent Alessandra Reich, die am Samstag zusätzlich mit Anyway van het Kervijnhof Z den Bewerb der Jungpferde nach zwei fehlerfreien Runden und einer sensationell schnellen Zeit im Stechen gewinnen konnte, war beim Nations Cup eine von lediglich fünf ReiterInnen im 40-köpfigen Starterfeld, die beide Runden fehlerfrei absolvieren konnte. „Es ist schwer die passenden Worte zu finden, es war unser erster Senior Nations Cup. Und dann, beide Runden ohne Fehler zu absolvieren, macht mich richtig glücklich. Danke an mein Pferd Loyd und an meine großartigen Teamkollegen. Es macht richtig Spaß und wir können sehr stolz auf unsere Leistung sein“, bilanzierte Reich auf ihrer Instagram-Seite.

Auch Equipe-Chef Roland Fischer zeigte sich hocherfreut: „Wir haben unsere Sache hier in Budapest sehr gut gemacht. Unsere Reiterinnen und Reiter haben mir mit ihren Leistungen richtig imponiert. Der Aufstieg in das Finale in Warschau haben wir uns mehr als verdient, auch wenn leichte Fehler eine Top-3-Platzierung verhindert haben. Vor allem die zwei fehlerfreien Runden von Alessandra (Anm.: Reich) haben mich bei diesem stark besetzten Bewerb sehr gefreut.“

Somit wird die rot-weiß-rote Equipe in knapp zwei Wochen die Finalrunde in Warschau (POL) in Angriff nehmen. Dabei geht es um den Aufstieg in die Super League.

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