Romana Hartl überrascht zum Auftakt mit Rang 2

Spektakulärer Start der österreichischen Springreit-Bundesliga in Lamprechtshausen! Zwei ÖsterreicherInnen schaffen beim ersten equitron-pro Grand Prix of Austria powered by OEPS den Sprung aufs Podest, der Sieg geht aber wieder an Deutschland.


Zwei ÖsterreicherInnen am Podest

Das Duo Maximilian Ertz und Lexus blieb als einziges im 550 Meter langen Grundparcours über 13 Hindernisse und 16 Sprünge fehlerfrei. „Ich war heute sicherlich nicht um viel besser als die anderen Reiterinnen und Reiter. Ich hatte bei einem Sprung richtig Glück. Der Knackpunkt bei diesem anspruchsvollen Parcours war die Dreierkombination am Schluss, das hat den Pferden noch einmal alles abverlangt“, sagt der 27-jährige Bayer, der mit seinem 13-jährigen Hengst den ersten Grand Prix-Sieg über die Höhe von 1,50 Metern bejubelte.

Fast ebenso glücklich war Romana Hartl über Platz 2. Die 31-jährige Oberösterreicherin blieb mit ihrer selbst ausgebildeten 10-jährigen Schimmelstute Clarima ohne Abwurf, kassierte aber 0,5 Fehlerpunkte, weil sie die vorgeschriebene Maximalzeit von 86 Sekunden um 1,4 Sekunden überschritten hatte.

Hartl: „Ich bin trotzdem super happy. Das war unser erster Wettkampf über 1,50 Meter. Ich bin locker in den Grundparcours reingegangen und hatte keine großen Erwartungen, zumal Clarima richtig griffig war. Ich bin mit der Nullrunde sehr zufrieden, auch wenn der kleine Zeitfehler ein wenig schmerzt. Wenn man bedenkt, dass mein Pferd selbst ausgebildet wurde, macht das richtig stolz.“

equitron-pro Grand Prix-Qualifikationssieger Markus Saurugg und Baloubet by Etl absolvierten den Grundparcours zwar in der Top-Zeit von 78,81 Sekunden, mussten aber einen Abwurf hinnehmen – Rang 3 für das steirische Duo.

Veranstalter Thomas Kreidl zog nach dem Turnierwochenende zufrieden Bilanz: „Der Grand Prix hat sich super präsentiert, wir haben Pferdsport auf höchstem Niveau gesehen. Nur eine fehlerfreie Runde spricht für die Schwierigkeit des Parcours. Für die Pferde war es nicht einfach. Bei der Ankunft am Mittwoch hatten wir um die 5 Grad, heute ist das Finale bei 30 Grad über die Bühne gegangen. Ich würde sagen, der Auftakt in die Traditionsserie ist definitiv geglückt.“

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