Platz drei beim Nations Cup Finale

Österreichs SpringreiterInnen sorgte bei der ersten Ausgabe des Longines EEF Nationscup Finale im polnischen Warschau, einem CSIO4*, für einen würdigen Saisonabschluss. Die rot-weiß-rote Equipe, die von Roland Fischer betreut wurde, holte sensationell Platz drei. Der Sieg ging an Italien. Platz zwei holte sich Tschechien, das sich gleichzeitig auch den Aufstieg in die Super League sichern konnte.

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Schrecksekunde mit "Happy End"

Das österreichische Quartett startete stark in den ersten Durchgang: Katharina Rhomberg mit Cuma (0), Alessandra Reich mit Loyd (12), Gerfried Puck mit Melody vd Smidshoeve (0) und Stefan Eder mit Dr Scarpo (4) sicherten sich eine super Ausgangsposition für die zweite Runde, die mit einer Schrecksekunde beginnen sollte.

Nach dem fünften Sprung stieg Rhomberg unfreiwillig ab. Die 28-jährige Vorarlbergerin blieb glücklicherweise unverletzt, aber somit war das Streichergebnis verbraucht und der Druck auf die verbleibenden drei ReiterInnen dementsprechend groß. Reich (4), Puck (0) und Eder (0) hielten diesem Stand und holten gemeinsam für Österreich Platz drei. Aufgrund der schnelleren Zeit setzte sich die heimische Springreit-Equipe vor dem punktegleichen Team aus Irland durch. Da das Quartett aus Tschechien letztendlich knapp die Nase vorne hatte, wird Österreich auch in Zukunft weiterhin in der EEF Nations Cup Serie an den Start gehen.

Zufriedenstellendes Fazit

Springreit-Referent Roland Fischer zieht auf dem Portal pferderevue.at dennoch ein positives Resümee. „Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit der Leistung unserer Reiterinnen und Reiter. Wie andere Nationen haben auch wir Höhen und Tiefen erlebt. Der Parcours hier in Warschau war sehr anspruchsvoll, in Summe hat es bei 44 Paaren lediglich sechs Doppelnull-Ritte gegeben, wir haben mit Gerfried Puck und Melody vd Smidshoeve eines dieser Paare in den eigenen Reihen. Besonders nach dem Ausfall von Katharina haben die nachfolgenden drei Duos unheimliche Nervenstärke bewiesen und dem enormen Druck standgehalten. Das war eine gewaltige Leistung, ich bin sehr stolz auf unser Team.“

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