Ein Championat für die Zukunft

Letzte Woche ist die Springreit-Europameisterschaft der Children, Junioren und Young Rider im portugiesischen Vilamoura über die Bühne gegangen. Das junge Team Austria powered by Fixkraft konnte bei der Europameisterschaft wichtige Erfahrungen sammeln.

„Unser kleines Team hat sich wacker geschlagen. Für unsere Reiterinnen und Reiter war speziell bei den Children alles neu, sie waren zum ersten Mal dabei. Uns war es sehr wichtig, dass sie diese Erfahrungen in Hinblick auf die nächsten Jahre machen können und die Abläufe bei einem Championat kennenlernen. Wir sind guter Hoffnung, dass ihnen die ganze Veranstaltung in ihrer Entwicklung gutgetan hat“, bilanzierte OEPS-Sportdirektor Christian Steiner.

Die folgende Zusammenfassung ist vom Online-Portal pferderevue.at übernommen.


Schwieriges Championat

Österreichs Children-Equipe mit Sarah Vanessa Simek (Valentine d'Arsouilles), Marielle Sophie Rothenbücher (That's Me) sowie Newcomerin Julia Hantke (Zazou) hatte ohne die Chance auf ein Streichergebnis von Anfang an keine leichte Aufgabe. 20 Fehlerpunkte nach dem ersten Umlauf machten alle Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis schnell zunichte. Für die besten Runden im Team sorgte Rothenbücher, die in zwei Umläufen lediglich einen Abwurf hinnehmen musste. Auch Simek bewies nach ihrem Zwölf-Fehlerpunkte-Ritt zum Auftakt starke Nerven und sorgte im zweiten Umlauf nur noch einmal für klapperndes Holz. Trotz dieser respektablen Leistungen zum Schluss belegte Team Austria powered by Fixkraft den 16. Platz unter 19 Nationen. Das Podium teilten sich die Equipen aus Belgien (Gold), Italien (Silber) und Großbritannien (Bronze).

(c) Gerhard Simek
(c) Gerhard Simek

Platzierung zum Abschluss

In der Alterklasse U18 konnte Elisabeth Knaus ihre Sensationsleistung, die ihr in Hagen einen zweiten Platz im Großen Preis der Junioren eingebracht hatte, leider nicht wiederholen. Dabei verlief der Start durchaus vielversprechend. Im Sattel ihres Fuchses Cancun blieb die Kärntnerin im Auftaktbewerb fehlerfrei, 3,3 Strafpunkte ergaben sich aus dem Zeitrückstand auf das Führungsduo. Leider wurde Knaus nach zwei Abwürfen im zweiten Umlauf deutlich im Klassement zurückgereicht. Ein Vier-Fehler-Ritt ließ die Kärntner Kombination zwar wieder auf Platz 36 emporklettern, das Finale – das mit Ava Vernon und Jolie Fleur van de Noordheuvel ein britisches Siegerduo sah – musste aber auch dieses Paar von der Zuschauerposition aus mitverfolgen. Immerhin: Ein fehlerfreier Ritt in der Trostprüfung bescherte Elisabeth Knaus zum Abschluss mit Rang neun eine Platzierung bei dieser EM.

(c) Gerhard Simek
(c) Gerhard Simek

Hoffnung hat sich nicht erfüllt

Von dem ursprünglich so starken U21-Team der Österreicher fand lediglich David Moser den Weg nach Vilamoura. Bei den Nachwuchsturnieren in Lamprechtshausen (AUT), Samorin (SVK) und Gorla Minore (ITA) hatte der Oberösterreicher mit seinem Schimmel Chocolat Blanc beständig gute Leistungen abgeliefert, sodass man sich für den Championatsdebütanten durchaus eine Finalteilnahme erhoffen durfte. Doch dazu kam es nicht. Mit 4,43 Strafpunkten und Platz 25 nach dem Auftaktbewerb lag der 18-Jährige vorerst noch auf Kurs, Runde zwei bereitete dem Traum vom Finale jedoch ein abruptes Ende. Vier Abwürfe und ein Zeitfehler waren einfach zu viel im hochklassigen Feld. Neuer Europameister der U21-Reiter ist der Deutsche Matthis Westendarp auf Stalido.

Alle Ergebnisse gibt es HIER!

(c) Gerhard Simek
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