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Einstimmig: Reining bleibt FEI-Disziplin

Bei der Generalversammlung des Weltreiterverbandes FEI fiel heute in Moskau einstimmig die Entscheidung: die Reining bleibt! Auch ein Erfolg für den OEPS.


Bei der Generalversammlung des Weltreiterverbandes FEI fiel heute einstimmig die Entscheidung: die Reining bleibt! Auch ein Erfolg für den Österreichischen Pferdesportverband (OEPS), weil dieser sich in den letzten Monaten massiv für den Verbleib einsetzte.

"Wir konnten unsere Botschaften und Appelle offensichtlich an den richtigen Stellen platzieren", freut sich OEPS-Generalsekretär Dietrich Sifkovits, der gerade gemeinsam mit Präsidentin Elisabeth Max-Theurer den Österreichischen Pferdesportverband bei der FEI-Generalversammlung in der russischen Hauptstadt Moskau vertritt. Er und Westernreit-Referent Gerold Dautzenberg hatten sich massiv gegen die Pläne der FEI und des Europäischen Verbandes EEF gestellt, die die Reining als FEI-Disziplin abschaffen wollten (siehe Artikel "Österreich übernimmt Vorreiterrolle").

Auf Gerold Dautzenberg zeigt sich erfreut über den deutlichen Ausgang der FEI-Abstimmung: “Das ist natürlich ein positives Zeichen der FEI, über das wir uns freuen. An diesen Verbleib sind aber natürlich auch Bedingungen geknüpft und es wird jetzt an den Reitern bzw. deren Startbereitschaft liegen, ob hier die gewünschten Entwicklungen stattfinden.”

Österreich zählt seit Jahren zu den besten Nationen im internationalen Reiningsport, bei den Weltreiterspielen in Tryon 2018 verpassten die heimischen Reiner mit nur 0,5 Punkten Rückstand im Einzel wie auch in der Mannschaft nur knapp eine Medaille, bei den Weltmeisterschaften in Caen (FRA) 2014 und Givrins (SUI) 2016 gab's für die rot-weiß-rote Equipe jeweils WM-Bronze.

Mehr zu den Hintergründen wie es nun doch innerhalb der FEI zu dem Sinneswandel die Reining betreffend gekommen ist, finden Sie auf pferderevue.at

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