Team Austria holt EM-Platz sechs

27.09.2021 - Auch am letzten Tag konnte die rot-weiß-rote Vielseitigkeitsequipe bei der Europameisterschaft in Avanches (SUI) positiv auf sich Aufmerksam machen. Als einziges der dreizehn teilnehmenden Teams kamen alle österreichischen ReiterIn-Pferd-Paare fehlerfrei durch das finale Springen und machte am Schlusstag noch einmal einige Plätze gut. Letztendlich gab es Rang sechs, was gleichbedeutend das beste Ergebnis eines heimischen Vielseitigkeitsteams seit fast 20 Jahren war.

„Die österreichischen Reiterinnen und Reiter konnten mit Hilfe der unermüdlichen Unterstützung von Jan-Peter Flöttmann, Harald Siegl, VET Matthias Baumann und den Grooms in allen Disziplinen zeigen, was in Ihnen steckt", zeigte sich Equipechef Thomas Tesch sehr dankbar für die großartige Unterstützung.

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Am Beginn der Europameisterschaft hätte man es wohl nicht für möglich gehalten, aber die Mannschaft, die erneut von Thomas Tesch betreut wurde, hat sich in allen drei Disziplinen hervorragend präsentiert und sich schlussendlich mit dem sechsten Platz belohnt. Umso bemerkenswerter war das Abschneiden in der Nationenwertung, da nicht alle ReiterInnen mit ihren Spitzenpferden am Start waren.

„Wir haben das erreicht, was wir uns zum Ziel gesetzt haben. Wir waren die einzige Nation, die vier Nullrunden im Springen hingelegt hat. Und wenn man bedenkt, dass wir im Gelände fünf Runden ohne Hindernisfehler hatten und einen sechsten Platz in der Nationenwertung erreichen konnten, dann kann man mit der gesamten Teamleistung nur mehr als zufrieden sein“, sagte der Equipechef im Gespräch mit der Pferderevue. „Es ist genau so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir könnten nicht glücklicher sein. Für eine noch bessere Platzierung hätten den anderen Nationen noch mehr Fehler passieren müssen. Das Ergebnis und die Leistungen stimmen uns sehr positiv für die bevorstehende Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris.“

Der Sieg ging an die britische Mannschaft, die sich mit 73,1 Minuspunkten souverän Team-Gold vor dem Team aus Deutschland (86,4) holte. Schweden (113,9) komplettierte als Dritter das EM-Podest.

In der Einzelwertung holte Lea Siegl und Van Helsing P Platz 16, dicht gefolgt von Harald Ambros mit Lexikon 2 (18). Robert Mandl mit Sacre-Coeur beendeten die Europameisterschaft auf Platz 37, Katrin Khoddam-Hazrati und Oklahoma 2 holten Rang 39.

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