Olympia-Traum geplatzt

Für Vielseitigkeits-Reiterin Katrin Khoddam-Hazrati waren die Olympischen Spiele beendet, bevor sie richtig begonnen hatten.


Ihr Pferd DSP Cosma, eine 11-jährige Stute, verlor am Samstag beim Aufwärmen ein Eisen und ging danach nicht mehr taktrein. So musste das Kärntner Duo schweren Herzens die Nennung für den Dressurbewerb (erste der drei Teildisziplinen) kurzfristig zurückziehen.

„Mein Olympia-Traum ist geplatzt. Aber die Gesundheit des Pferdes geht vor. Am wichtigsten ist mir, dass DSP Cosma gesund nach Hause kommt. Die Enttäuschung ist riesig. Ich hoffe, dass ich 2024 eine zweite Olympia-Chance bekomme“, meinte Katrin Khoddam-Hazrati in einer ersten Stellungnahme.

Lea Siegl greift von Platz 28 an

Damit verbleibt mit Lea Siegl und DSP Fighting Line nur eine österreichisches Duo im Bewerb. Die 22-jährige und damit jüngste Olympia-Teilnehmerin in der Vielseitigkeit liegt nach der Dressur mit 32,6 Fehlerpunkten auf Rang 28.

Am Samstag geht es in die Stallungen des Sea Forest Parkes auf die künstliche Insel in der Tokyo Bay, wo am Sonntag um 7:45 Ortszeit (0:45 MESZ) die Cross-Country-Prüfung absolviert werden. Die Heeressportlerin startet um 8:54 (MESZ 1:54).

Die Geländestrecke wird mit 4420 Meter Länge, 23 Hindernissen mit insgesamt 36 Sprüngen und einem geforderten Tempo von 570 Metern/Minute und damit einer erlaubten Zeit von 7:45 Minuten eine wahrlich olympische Herausforderung.

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