Olympia-Qualifikation geht ins Finale

Es bleibt spannend! Vier Dressur-ReiterInnen haben das geforderte Olympia-Limit von 72 Prozent im Grand Prix bei internationalen Viersternturnieren erbracht, eine Reiterin kratzte zweimal an dieser Marke. Drei werden bei den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August 2021) für Österreich ins Viereck reiten.


Vier Dressur-ReiterInnen haben das geforderte Olympia-Limit

Was bisher in den vom Österreichischen Pferdesportverband (OEPS) vorgeschriebenen Wahlturnieren in Hagen, Mannheim (beides GER), Ornago (ITA), München-Riem (GER) und zuletzt im oberösterreichischen Achleiten (als Ersatz für das, wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagten, Turnier in Wiesbaden, GER) geschah:

Die viermalige Olympiastarterin Victoria Max-Theurer knackte als erste in Hagen das vorgegebene Olympia-Kriterium von mindestens 72 Prozent im Grand Prix. Mit ihrem 11-jährigen Abegglen FH NRW erreichte die Oberösterreicherin in einem Weltklassestarterfeld 75,804 Prozent.

Es folgten Florian Bacher und Christian Schumach in Ornago. Beide verbesserten ihren Wahlturnierscore zuletzt in den Grand Prix von Achleiten. Bacher schraubte mit Fidertraum den Score auf 73,043, Christian Schumach mit Te Quiero SF auf 72,609.

Olympia-Kaderreiterin Astrid Neumayer holte mit ihrem Zap Zap beim Turnier in München-Riem ebenfalls exakt 72,609.

Olympia-Perspektivkaderreiterin Timna Zach kratzte mit Farant in München-Riem (71,783) und zuletzt in Achleiten (71,87) zweimal an der geforderten 72-Prozent-Marke. Belinda Weinbauer und Fustanella OLD liegen bei einem aktuellen Highscore von 70,543 Prozent aus Ornago. Stefan Lehfellner nahm ebenfalls ein Wahlturnier in Angriff und erzielte mit Delizia im Grand Prix von Hagen 66,652 Prozent. Alle drei zuletzt genannten ReiterInnen blieben damit unter den geforderten 72 Prozent.

Olympia-Kaderreiterin Ulrike Prunthaller zog ihre Nennungen für die von ihr ausgewählten Turniere in Mannheim und Ornago jeweils kurzfristig zurück. Der OEPS bemühte sich, sie zum Wiesbaden-Ersatzturnier nach Achleiten einzuladen, auch dafür gab die Oberösterreicherin leider keine Nennung ab. Sie blieb damit nach den fünf zur Wahl gestellten CDI4* ohne Ergebnis.

Renate Voglsang verpasste in Mannheim mit Fürst Ferdinand zur Fasanenhöhe und 71,217 die geforderte Olympia-Qualifikations-Marke. Die Olympia-Starterin von London muss sich allerdings auf die Euro im September in Hagen konzentrieren, weil ihr Pferd für Tokio nicht fristgerecht (15. Jänner 2021) als im österreichischen Besitz befindlich registriert worden war.

Hochspannung beim Olympia-Pflichtturnier in Achleiten

Das Pflichtturnier für die interne Olympia-Qualifikation findet von 10. bis 13. Juni beim CDI4* in Achleiten (OÖ) statt. Dort müssen alle Olympia-Kandidatinnen und -Kandidaten, die nach Tokio wollen, gegeneinander im Viereck antreten.

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